Der Prozeß
Nachfolgend erläutern wir beispielhaft an einem einfachen Bauteil wie der Prozeß einer Werkzeuganfertigung mit AE-T-Consulting funktioniert. Unser Ziel ist es hierbei den gesamten Prozeß so flexible und effizient wie möglich zu gestalten ohne dabei die notwendigen, qualitätssichernden Meilensteine auszulassen. Auf Wunsch schicken wir Ihnen gerne ein ausführliches Flußdiagramm mit allen Schritten im Detail. Optionale Leistungen wie Bauteilkonstruktion, Ersatzteilfertigung, Fotodokumentation usw. sind selbstverständlich ebenfalls möglich.
Schritt 1: Ausgangsmaterial
Als Ausgangsmaterial benötigen wir idealerweise eine 2D Bauteilzeichnungen mit Materialangabe, 3D CAD Modell und die Werkzeugspezifikation um die Kompatibilität mit vorhandenen Spritzgießmaschinen, deren Anschlüsse und Spannsystemen so wie Stahlanforderungen zu garantieren. Bei einfacheren Bauteilen genügt i.d.R. ein 3D CAD Modell mit Materialangabe sowie Werkzeugspezifikation. Falls das Werkzeug nicht für die Verlagerung vorgesehen ist und lediglich Bauteile benötigt werden, dann reicht die Angabe der ungefähren Stückzahl und eine Werkzeugspezifikation ist nicht notwendig. Nach Prüfung ist es unter Umständen auch möglich, anhand eines physikalischen Musters oder einer Handskizze unter Angabe der kritischen Dimensionen ein Werkzeug zu erstellen. Wir führen in diesem Fall vor dem Werkzeugdesign erst die Bauteilmodellierung und Zeichnungserstellung durch und lassen diese von Ihnen kurz bestätigen.
Schritt 2: Werkzeugdesign
Nach Analyse des Ausgangsmaterials und Klärung aller offenen Fragen, beginnen wir mit dem Werkzeugdesign in 2D und als 3D Modell. Je nach Komplexität des Bauteils und Anzahl der Kavitäten führen wir bei Bedarf ebenfalls eine Moldflow Analyse durch und fügen diese dem Werkzeugdesign zur Abnahme bei.
Schritt 3: Werkzeugherstellung
Mit der Freigabe des Werkzeugdesigns beginnen wir mit der eigentlichen Fertigung des Stahlwerkzeuges. Für Muster-, Kleinserien- oder Prototypenwerkzeuge kann je nach Fall auch lediglich ein Kern angefertig werden, welcher in vorhandene Standardformen eingepasst wird. Dies erspart Kosten und Zeit.
Schritt 4: Bemusterung
Ist die Werkzeugfertigung abgeschlossen und die ersten Bauteile erfolgreich entformt, beginnen wir mit der Bemusterung. Inhalt und Umfang wurden schon im Schritt 1 mit Ihnen abgestimmt und können von einfachem Messen der Hauptdimensionen bis hin zu Einbauversuchen und einer Erstmusterfreigabe nach z.B. PPAP erfolgen. Den Erstmusterprüfbericht auf Deutsch oder Englisch sowie beigefügte Muster erhalten Sie im Anschluss per Express zugeschickt.
Schritt 5: Werkzeug- bzw. Teileverladung
Der letzte Schritt hängt von der Bestimmung und Art des Werkzeuges ab. Serienwerkzeuge werden nach Ihrer Freigabe (anhand der Muster) für den Versand vorbereitet und entweder per Seefracht oder in eiligen Fällen per Luftfracht an Sie verschickt. In ganz dringenden Fällen bieten wir ebenfalls an eine Kleinserie von Ihrem Werkzeug zu fahren und diese vorab oder parallel zu dem Werkzeug an Sie zu schicken. Für Prototypenwerkzeuge oder solche, welche nicht für einen Transport vorgesehen sind beginnt nun die Produktion und Versand der geforderten Stückzahl. Wir nutzen hierfür lokales Material oder verwenden auf Wunsch von Ihnen an uns geschicktes Material. Ob Bauteile oder das Werkzeug, sie erhalten alles direkt angeliefert, Transport oder Zollgebühren sind alle im Preis enthalten.